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Gute Schuster

Schuhe haben im Laufe der Zeit einen enormen Wandel durchlebt und stets waren es Schuhmacher – auch Schuster genannt – die neue Schuhmodelle und deren Trends ermöglichten. Wenn auch heute zunehmend Schuhe industriell gefertigt werden, sind gelernte Schuster sehr wichtig für Ausbesserungs- und Pflegearbeiten. Zudem werden in einigen Fachbetrieben weiterhin Schuhe per Hand gefertigt und individuell an ihren Träger angepasst.

Schuhe – Modestück und notwendiger Schutz der Fußsohle

Ein Schuh ist eine Fußbekleidung mit fester Unterlage aus Holz, Leder, Gummi oder Kunststoff und dient vorrangig dem Schutz der Fußsohle. In der heutigen Zeit wird dem Schuh neben der Schutzfunktion eine immer höhere Bedeutung als Modestück zu teil. Dieses Phänomen kann bereits in Maßen in der frühen Geschichte des Schuhs entdeckt werden.

Schuhe als ModestückSchuhe als Modestück. Bild © Q.pictues / pixelio.de

Mit dem getragenen Schuh wurde schon jeher der gesellschaftliche Status oder die Gruppenzugehörigkeit verbunden. Im alten Ägypten durften die Pharaonen Sandalen aus Gold- oder Silberblech tragen. Das Volk musste barfuß gehen, währenddessen es hohen Beamten und Priestern gestattet wurde gewöhnliche Sandalen an zu ziehen. Bei den Griechen wurde bereits 700 vor Christus eine Verordnung zur Regelung von Juwelen auf Sandalen erlassen. Im Mittelalter des Römischen Reiches hingegen verriet die Schuhspitze der damals trendigen Schuhe die Zugehörigkeit zu einem Stand. Interessant hinsichtlich der heutigen Designerschuhe ist, dass in Zeiten des Sonnenkönigs lediglich er und hohe Adlige rote Absätze tragen durften.

Das Grundmodell eines Schuhs ähnelt einem ledernen hochwertigen Herrenhalbschuh. Auf diesem Design basieren im Prinzip alle weiteren Schuhmodelle, die von Schuhmachern entwickelt und hergestellt werden. Hierzu besteht ein Schuh stets aus einem Schaft (der obere Teil) und dem Boden (der untere Teil). In den frühesten Zeiten der Schuhe wurden notdürftig Tierfelle um die Füße gewickelt. Ein Fortschritt lag in Fellsäcken, die der Vorreiter der Mokassins darstellten. In wärmeren Gebieten wurde lediglich ein Palmenblatt als Sohle unter den Fuß zum Schutz vor dem heißen Boden gebunden.

Der heute so beliebte Schuh- Absatz wurde im 17. Jahrhundert in Europa eingeführt und geht entweder auf das bequeme Einhaken in einem Steigbügel zurück oder auf den Schmutz der Straßen. Da es keine Kanalisation gab, wollten sich die Menschen mit höherliegenden Schuhen vor dem Schmutz schützen.

Schuster – die Meister der Schuhfertigung

Schuhe würde es ohne die entsprechenden Handwerker nicht geben. In diesem Fall wird von Schuster oder Schuhmacher gesprochen. Sie stellen in Handarbeit Schuhe her oder reparieren diese. In Deutschland existiert dazu eine staatlich anerkannte Ausbildung, die in drei bis drei ein halb Jahren absolviert werden kann.

Nachdem sich die Berufe des Gerbers und des Schusters im 5. vorchristlichen Jahrhundert getrennt haben, gab es diverse Berufsbezeichnungen, die auf den Schuhmacher zurück zu führen sind. Neben dem Flickschuster, der Schuhe ausbesserte, gab es noch den Altmacher. Dieser kaufte alte Schuhe auf, besserte sie aus, um sie dann wieder zu verkaufen.

Schuhmodelle aus HolzSchuhmodell aus Holz. Bild © Petra Bork / pixelio.de

Verwandte Berufe, die heutzutage nur noch selten bis gar nicht ausgeführt werden sind der Holzschuhmacher und der Orthopädieschuhtechniker. Dieser stellt Schuhe, Schuhzurichtungen und Orthesen nach medizinischer Indikation her. Sein Zuständigkeitsbereich geht bis hin zum Knie. Des Weiteren gibt es Schuh- und Lederwarenstepper und Schuhfertiger, die vorrangig in der industriellen Schuhproduktion tätig sind. Sehr selten lassen sich Spezialberufe wie Schaftemacher und Schuhmonteure finden.

Der Beruf des Schusters

Das Kerngebiet eines Schusters ist die Schuhherstellung. Da diese heute oftmals industriell stattfindet, fertigen heute nur noch sogenannte Maßschuhmacher und Orthopädieschuhtechniker manuell Schuhe an. Zusätzlich gehören zu seinen Tätigkeiten Schuhreparaturen und Serviceleistungen wie Hochglanzpolituren, das Erstellen eines Antikfinishs, das Entfernen von Flecken, das Umfärben, die Beratung zur Schuh- und Lederpflege, Furnituren- und Passformberatung sowie der Verkauf. Zum Teil werden Täschner- und Sattlerarbeiten angeboten.

Zur Herstellung der Schuhe werden seit Jahrhunderten nahezu dieselben Handwerkzeuge gebraucht. Hierunter fallen beispielsweise der Hammer für Klopfarbeiten, das Kneipmesser zum Beschneiden von Sohlen und Absätzen sowie Stahl- und Schweinsborsten als Nähnadeln. Die Herstellung eines handgefertigten Schuhs benötigt ca. 30 bis 40 Arbeitsstunden.

Die Einführung der maschinellen Produktion 1870 führte dazu, dass immer weniger Schuhe handgefertigt werden. Um sich heute von Kollegen, die lediglich Reparaturarbeiten anbieten, abzugrenzen, verwenden viele Schuster den Begriff des Maßschuhmachers. Diese und Orthopädieschuhtechniker sind mit eine der wenigen, die Schuhe noch per Hand anfertigen. Aus diesem Grund sind heute im Alltagsgeschäft vorrangig Reparaturarbeiten wie Schleif- und Klebetätigkeiten notwendig.

Aufgrund der Zulassung in Deutschland von Nicht-Meistern zum Durchführen von „einfacheren“ Reparaturarbeiten nimmt die Anzahl an Schuhbars (Schnellreparatur Services) stetig zu und die Meisterbetriebe ab. Die Meisterbetriebe kämpfen um Nachwuchs und ums Überleben, beispielsweise mit dem Angebot von berufsfremden Tätigkeiten wie das Nachmachen von Schlüsseln oder das Gravieren von Schildern. Trotz der wenigen Anwendung der manuellen Schuhfertigung, wird dies in der Gesellenprüfung verlangt.

Schuhvorlagen aus HolzSchuhvorlagen aus Holz. Bild © Petra Bork / pixelio.de

Die heutige Materialvielfalt erfordert ein hohes Maß an Wissen in Klebstoffen und den verschiedenen Klebetechniken. Zum Austausch der neuesten Erkenntnisse und zur Schau der Leistungen findet alle drei Jahr die Inter-Schuh-Service (ISS) in Wiesbaden statt. Neben den Ausstellungsständen, ermöglichen die verschiedenen Wettbewerbe das alte Handwerk eines Schusters zu präsentieren.

Interessantes zum Thema Schuster

Das Handwerk eines Schusters erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit. Bezüglich dieser Berufsgruppe existiert der 25. Oktober als Feiertag zu Ehren des Schutzheiligen der Schuhmacher und Gerber Sankt Crispin. Für interessante Einblicke in die Geschichte des Schuhes und dessen Herstellung bestehen in Deutschland diverse Schuhmachermuseen, wie das Deutsche Schuhmuseum Hauenstein in Hauenstein in der Pfalz. Ebenso zeigt das Schuhmachermuseum in Ladbergen die aufwendige Fertigung eines Schuhs.

Im 17. Jahrhundert hat sich, wohl aus der Tatsache, dass viele Schuhe von Schustern lediglich ausgebessert werden, die umgangssprachliche Bedeutung „Pfuscharbeit machen“ für das Verb schustern entwickelt. Gute Schuster, die teure Schuhe wieder aufbereiten und reparieren sind schwer zu finden. Das hier aufgeführte Verzeichnis soll helfen den richtigen Schuhmacher für die individuellen Bedürfnisse wie Reparaturarbeiten oder Schuhherstellung in der Nähe auszumachen.

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